Elisabeth Buck
Bewegter Religionsunterricht
Innovative, ganzheitliche Konzepte für das 5. bis 7. Schuljahr
288 Seiten.
Deutscher Katecheten-Verein, München, 2017

ISBN 978-3-88207-445-1
Der Band lädt Lehrkräfte der Sekundarstufe ein, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Unterrichtsthemen zu erschließen durch körperliches Erleben, durch Fragen und durch Kommunizieren.
Die Unterrichtsideen sind für alle Schulformen geeignet: In der Mittelschule vermag das Lernen mit dem Körper Sprachhürden zu überwinden, auf dem Gymnasium wird durch das Bewegungsspiel eine Metapher neu entdeckt oder die Dramaturgie eines biblischen Textes gemeinsam inszeniert.
Kopiervorlagen zu den einzelnen Themenzyklen stehen im Onlinebereich des Fachverlages zum Download zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

  1. Grundsätzliche Erwägungen zum Bewegten Religionsunterricht
    1. Das Konzept Bewegter Religionsunterricht
    2. Erfahrung am eigenen Leib - Von der Unauflöslichkeit körperlich-sinnlicher Erfahrung und verstandesbegrifflichen Denkens
    3. Der Bewegte Religionsunterricht im Umfeld der Kompetenzorentierung
    4. Symbolspiel in der Sekundarstufe
    5. "Dornröschen" oder "Wegen Umbau geschlossen?" - Besonderheiten der Entwicklung Elf- bis Vierzehnjähriger
  2. Praxis des Bewegten Religionsunterrichts
    Stundenbilder für den Bewegten Religionsunterricht in den Klassen 5 - 7

    Gebrauchsanweisung
    1. Wer bin ich? Sich einfinden im Religionsunterricht

      1.1. Jeder Mensch ist in andere Lebensgefüge eingeflochten

      1.2. Ich: Wer bin ich? - Kenne ich mich?

      1.3. Du: Wer bist du? - Wie gut kenne ich dich?

      1.4. Das Lied vom Interesse Gottes am Menschen: Psalm 139

    2. Gott, wer bist Du? - "Ich bin für euch da!"

      2.1. Menschen suchen Gott

      2.1.1. Menschen fragen nach Gott

      2.1.2. Unsere menschlichen Grenzen

      2.2. Gott fragt nach den Menschen

      2.2.1. Gott stellt sich vor (Ex 3,1-18)

      2.2.2. Gott zeigt eine Wesensart von sich: Erlöser, Befreier (Ex 14)

      2.2.3. Gott kommt zu uns und wird Mensch. Jesus ruft heraus in die Freiheit. (Mk 2,13-17)

      2.3. Menschen antworten Gott

      2.3.1. Gott, wir danken dir

      2.3.2. Gott, höre unsre Klage!

      2.3.3. Gott, wir bitten dich!

      2.3.4. Jesus lehrt beten: Wie wir Gott ansprechen können

    3. Abraham - Eine Freundschaftsgeschichte zwischen Gott und Mensch

      3.1. Abraham lässt sich von Gott herausrufen (Gen 12, 1-9)

      3.2. Gottes Versprechen an Abraham: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein (Gen 12,2)

      3.3. Von der Großzügigkeit des Gesegneten - Abraham und Lot (Gen 13)

      3.4. Abrahams größter Wunsch wird erfüllt: Ein Kind, das nicht geopfert werden muss.

      3.5. Für andere eintreten: Abraham sorgt sich um Gottes Gerechtigkeit (Gen 18, 20ff)

    4. Die Zehn Gebote: Lebensräume der Freiheit (Ex 20)

      4.1. Das erste Gebot: Die Freiheit von Fremdbestimmung durch andere Götter (Ex 20,2)

      4.2. Das zweite Gebot (2a): Von der Freiheit Gottes (Ex 20,4-6)

      4.3. Das zweite Gebot (2b): Schutz der Freiheit vor der Macht anderer Menschen, die sich mit dem Namen Gottes rechtfertigen wollen (Ex 20,7)

      4.4. Das dritte Gebot: Befreit zur Ruhe (Ex 20, 8ff)

      4.5. Das vierte Gebot: Schutz der Familie - in Freiheit miteinander und füreinander leben (Ex 20,12)

      4.6. Das fünfte Gebot: Schutz des Lebens - Dem Leben den nötigen Freiraum schaffen (Ex 20,13)

      4.7. Das sechste Gebot: Schutz der Ehe - Der Liebe den nötigen Freiraum schaffen (Ex 20,14)

      4.8. Das siebte Gebot: Schutz des Eigentums - Vertrauen schenkt Freiheit (Ex 20,15)

      4.9. Das achte Gebot: Der Schutz des guten Rufs ebnet den Weg der Freiheit (Ex 20,16)

      4.10. Das neunte und zehnte Gebot: Befreit von Gier einander in Freiheit leben lassen (Ex 20,17)

      4.11. Das Doppelgebot der Liebe (Mt 22,34-40)

    5. David - Verantwortung und Gefahren von Macht

      5.1. Davids Berufung - Verborgene Fähigkeiten (1 Sam 16,1-13)

      5.2. David an Sauls Hof - Als "Musiktherapeut" (1 Sam 16,14-23)

      5.3. David und Goliat - Die andere Perspektive (1 Sam 17,1-51)

      5.4. David verschont Saul - "Liebt eure Feinde" (1 Sam 24,1-23.26,1-25.27,1)

      5.5. David und Batseba - Darf, wer Macht hat, wirklich alles? (2 Sam 11,1-12,13)

    6. Jesus von Nazareth

      6.1. Palästina zur Zeit Jesu

      6.1.1. Streiflichter aus der Arbeitswelt

      6.1.2. Gastfreundschaft

      6.1.3. Vom jüdischen Glauben

      6.1.4. Sorgen der Menschen: Römische Besatzung und Steuerlast

      6.1.5. Sehnsucht nach der geheilten Welt

      6.2. Jesus: Gottes Reich unter uns

      6.2.1. Jesus beginnt seine Wanderschaft als Prediger (Lk 4,14-22 / Lk 4,38-39)

      6.2.2. Jesus ruft die Kinder zu sich (Mk 10,13-16)

      6.2.3. Jesus kommt zum verachteten Zachäus (LK 19,1-10)

      6.2.4. Jesus erzählt vom Reich Gottes: Die Letzten werden die Ersten sein (Mt 20,1-16)

      6.2.5. Gott kommt in Jesu als Mensch zu uns

    7. Passion und Ostern

      7.1. "Ecce homo" (Joh 19,1-16)

      7.2. "Er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen." (Jes 53,4 und vgl. Joh 19,17 - LUT17)

      7.3. Ostern: Hinter die Kulissen sehen

      7.4. Wir feiern Ostern: Gott hat den Tod besiegt

    8. Martin Luther und die Reformation

      8.1. Evangelisch - katholisch: Was uns verbindet und was uns trennt. Eine Annäherung

      8.2. Die Ursachen der Trennung: Schwierige Zeiten und Missstände vor 500 Jahren

      8.3. Tod und Teufel - über Martin Luthers Angst

      8.4. Luthers erlösende Entdeckung

      8.5. Der Ablasshandel und Luthers Reaktion: Die 95 Thesen

      8.6. Reaktion von Staat und Kirche - Luther wird ausgestoßen

      8.7. ökumenische Impulse heute

    9. Fremden begegnen - fremd sein

      9.1. Fremd sein - Wie fühlt sich das an?

      9.2. Fremde unter uns - Wie gehen wir mit ihnen um?

      9.3. Begegnungsprojekte: Damit aus Fremden Freunde werden

  3. Anhang

    Dank

    Materialien

    Stichwortverzeichnis

    Abkürzungen

    Literaturliste